Faq's

Frequently asked questions

Das Volontariat

Seit wann gibt es das Programm?


Auf Koiimasis gibt es seit über 10 Jahren regelmäßig Volontäre.




Wie viele Freiwillige können mithelfen?


4 Helfer koennen zeitgleich untergebracht werden.




Was beinhaltet das Volontariat? Was mache ich da eigentlich?


Der Schwerpunkt deiner Aufgaben liegt in der Arbeit mit den Pferden. Du hilfst bei Ausbildung und Training und machst richtige "Ranchwork" – also arbeitest vom Pferderücken aus.




Wie viel darf ich tatsächlich Reiten?


80% deiner Aufgaben finden vom Sattel aus statt – einen Tag mehr einen Tag weniger. Du wirst sehr viele verschiedene Pferde reiten dürfen und ganz bestimmt jede Menge dazu lernen.




Muss ich auch Stallarbeit machen?


Stallarbeit gehört natürlich auch dazu. Die Paddocks müssen regelmäßig abgeäppelt, das Sattelzeug gepflegt, die Tränken gereinigt und die Pflanzen gegossen werden. Der Großteil deiner Arbeit wird aber trotzdem direkt am Pferd sein.




Was sind meine täglichen Aufgaben, wie sieht mein Alltag aus?


Im Prinzip gibt es keinen Alltag, du wirst jeden Tag etwas Anderes erleben, lernen und entdecken. Ein „normaler“ Tag könnte z.B. so aussehen: - Du fährst morgens um 7 mit deinem Farmauto, welches von der Ranch gestellt wird, zum Cowboycamp herunter. - Dabei holst du, auf halbem Weg, das Futter für die Pferde ab. Am Stall angekommen, freuen sich schon alle Pferde über deine Ankunft und du hilfst bei der Fütterung. - Dann erledigst du kleinere tägliche Arbeiten, wie z.B. Bäume gießen oder Paddocks abäppeln. - Wenn die Ponys aufgefuttert haben, geht es auch schon los und du beginnst mit deinem ersten Pferd für diesen Tag. In der Regel hast du mehrere Pferde, für die du während deiner Zeit zuständig bist. Du putzt und sattelst dein Pferd und gehst mit ihm auf den Reitplatz, in den Roundpen oder die große Arena. - Mittags hast du ca. zwei Stunden Pause, das kann je nach Jahreszeit variieren – im Sommer ist die Pause schon mal länger, weil es sonst zu heiß ist. - Für deine Pause reitest du, mit einem deiner Pferde, zu deiner Unterkunft, sattelst es ab, stellst es auf den Paddock und checkst ob es genug Wasser hat. - Die Mittagszeit steht zu deiner freien Verfügung, du kannst dir etwas zu Essen kochen, schlafen, lesen, in der Sonne liegen… Danach reitest du wieder zurück und die Pferde bekommen ihren Mittagssnack. - Nun kümmerst du dich um deine restlichen Pferde, bewegst und trainierst diese. Zum Feierabend machst du dich, mit deinem Auto, zurück auf den Weg nach Hause und fällst müde in dein Bettchen. Am nächsten Tag treibt die vielleicht Rinder zur nächsten Wasserstelle. Anschließend hilfst du beim Aussortieren der Verkaufstiere und assistiert beim Branding etc. Vielleicht machst du am Nachmittag aber auch einen Ausritt mit ein paar Touristen, oder du begleitest eine Farmtour, du stapelst Heuballen, oder ihr fahrt in die naechste Stadt. Zwischendurch übst du zu ropen, oder kümmerst dich um die Instandhaltung des Sattelzeugs. Ich könnte stundenlang so weiter machen… wie du siehst ist kein Tag wie der andere.
Dabei heißt es immer: alles kann, nichts muss. Wenn du mal einen Tag aussetzen möchtest, ist das auch Ok.




Was mache ich am Wochenende?


Am Samstag arbeitest du nur einen halben Tag, danach hast du das Wochenende zur freien Verfügung. Du kannst die benachbarten Farmen besuchen oder am Pool der Lodge entspannen. Du kannst auf die Berge der Ranch klettern oder etwas mit den anderen Volontären unternehmen. Am Wochenende wird häufig gebraait (=gegrillt) oder ihr spielt Karten…





Buchung & Anreise

Wie buche ich?


Melde dich einfach bei deiner Ansprechpartnerin Freda via E-Mail: freda.bauer@gmx.de. Wer lieber über eine Agentur buchen möchte, findet unser Programm hier: https://www.volunteerworld.com/de/volunteer-program/western-horseriding-experience-in-namibia-helmeringhausen




Wie weit im Voraus muss ich buchen?


Wenn du über die Ranch direkt buchst, ca. 4 Wochen. Wenn du über die Agenturen buchst, knapp 3 Monate.




Wann kann man mithelfen?


Von Anfang März bis Ende November, fragt einfach ob noch Plätze frei sind.




Wie lange kann ich dort mithelfen?


Die Mindestbuchungszeit beträgt 4 Wochen, da man sonst einfach nicht richtig in den Alltag hineinkommt – und darum geht es ja bei so einem Projekt. Die Höchstdauer beträgt 90 Tage, aufgrund des Visums. Längere Aufenthalte können aber im Einzelfall abgesprochen werden.




Wie verläuft die Anreise?


Du landest am Windhoek Airport. Dort wirst du von der Familie abgeholt. Je nachdem wann du ankommst, verbringst du die erste Nacht im Hostel und es geht am nächsten Morgen Richtung Koiimasis oder ihr startet direkt durch, in Richtung Wüste. Die Fahrt dauert ca. 8 Stunden. Je nachdem mit wem du unterwegs bist, wirst du zahlreiche Zwischenstopps machen.




Brauche ich ein Visum?


Offiziell JA: http://www.auswaertiges-amt.de/sid_DE807B35D6332E38D39B111FFA9B2EDD/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/NamibiaSicherheit_node.html Aber: „Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt.“ Dennoch: In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste o. ä. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Bisher hat es immer geklappt, wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich jedoch ein Visum besorgen. Hierfür musst du jedoch eine längere Vorlaufzeit von ca. 2 Monaten einplanen. Buchst du über eine der Agenturen, helfen diese dir bei dem Antrag.




Was kostet mich der Aufenthalt?


4 Wochen minimum: 350€ pro Woche Ab 5-8 Wochen: 330€ pro Woche Ab Woche 9-12: 310€ pro Woche Der Transport zur Ranch kostet 150€ pro Person (Hin- und Rückfahrt zusammen).
Den Flug zahlst du natürlich auch selber.




Wie läuft die Bezahlung ab?


Am besten per Überweisung. Die Informationen bekommst du dann per Mail.




Warum soll ich fürs Arbeiten zahlen?


Lasst es euch, von einer ehemaligen Volontärin und leidenschaftlichen Reiterin, gesagt sein: das ist keine Arbeit! Es ist die beste Erfahrung eures Lebens und jeden Cent wert. Da der Großteil eurer Aufgaben aus Reiten besteht, ist das für uns Pferdemenschen doch keine Arbeit – oder?





Land & Leute

Wer sind meine Ansprechpartner?


Unser Team besteht aus den Farmern Wulff und Anke Izko und unserem Cowgirl, das das so genannte "Cowboycamp" führt. Ihr Name ist Freda, sie ist 32 Jahre alt, kommt aus Deutschland und hat selber als Volontärin auf Koiimasis angefangen. Sie ist verantwortlich für die Ausbildung der Pferde, die Tourenführung und was ihr besonders am Herzen liegt: die Volontäre! Ihr werdet zusammen die Pferde traineren, wobei sie immer ein offenes Ohr für jeden hat und stets mit Rat und Tat zur Seite steht.
Unterstützt wird sie dabei von einem einheimischen Pferdetrainer, der für das Anreiten der wilden Ponys verantwortlich ist. Beide leiten gemeinsam das Cowboycamp und handeln stets im Namen der Pferde, mit ihrer ganzen Leidenschaft und ihrem ganzen Herzen.




Wo liegt die Ranch?


Koiimasis liegt ca. 650 Km von Windhoek entfernt, in der Karas Region, inmitten der Tirasberge, am Rand der Namib-Wüste.




Wie weit entfernt ist die nächste Stadt?


Helmeringhausen ist ca. 65km entfernt, dort gibt es ein kleines Geschäft für das Nötigste. Lüderitz ist ca. 260km entfernt, die kleine Stadt ist ein beliebtes Reise Ziel. Wenn zeitgleich mehrere Volontäre auf der Farm sind, kann ein Ausflug nach Lüderitz organisiert werden, der sehr empfehlenswert ist.




Welche Sprachen werden gesprochen?


Dein Team spricht Deutsch und Englisch.





Unterkunft & Verpflegung

Wo wohne ich?


Die Volontäre wohnen in der sogenannten Burg: Die Burg ist ca. 2 Km vom Cowboycamp und einen Kilometer vom Farmhaus entfernt. Wenn du erstmals da bist, wirst du ein anderes Verhältnis zu Distanzen bekommen – glaube mir. In der Burg gibt es ein großes Schlafzimmer mit drei Betten und nochmal zwei kleinere Zimmer, mit jeweils zwei Betten. Zwei Badezimmer mit Dusche und eine Küche mit Kühlschrank, Ofen und Herd. Im Außenbereich hast du die Möglichkeit deine Wäsche zu waschen (per Hand!) und aufzuhängen. Außerdem gibt es dort eine kleine Laube, unter der du dein Essen genießen oder den Dassies beim herum hüpfen zuschauen kannst. Vielleicht siehst du auch das Adler Pärchen, welches ganz in der Nähe sein Nest hat. Oder du bekommst Überraschungsbesuch von den Ponys.




Gibt es Internet?


In deiner Unterkunft gibt es kein Wifi, am Farmhaus aber schon. Denk in Windhoek daran dir eine namibische Handykarte, mit genügend Geld darauf, zuzulegen.




Wie sieht es mit dem Geld aus?


In Namibia gilt der Namibische Dollar. Ein Euro sind ca. 16 Naminia Dollar. Da du in Windhoek startest, kannst du hier z.B. via Kreditkarte Geld ziehen, auf der Farm gibt es nämlich keine Möglichkeit mehr dafür. Manche Kreditkarten brauchen in Namibia allerdings (erfahrungsgemäß) etwas Zeit bis die funktionieren. Auf der Farm brauchst du eigentlich kein Geld, es sei denn, du möchtest im Restaurant der Lodge etwas Essen oder Trinken.




Wie sieht es mit der Verpflegung aus?


Volontäre sind Selbstversorger. Auf der Ranch bekommst du Fleisch, Eier und Leitungswasser gestellt, alles andere musst du bitte selber kaufen, da wir nicht wissen welche Ernährung du bevorzugst. In der Regel wird in Windhoek eingekauft, bevor es mit dem Auto Richtung Farm geht. Hier gibt es auch jede Menge deutsche Produkte. Wenn du dich schwer damit tust einzuschätzen, was du für deine Zeit brauchst, keine Angst, zwischendurch wird immer wieder eingekauft und du erhältst genug Nachschub. Das Leitungswasser in Namibia hat eine sehr gute Qualität, du kannst es einfach aus der Leitung trinken. In deiner Unterkunft verpflegst du dich selber, kochst für dich und kümmerst dich um die sonst so anfallenden Hausarbeiten.




Was ist, wenn ich krank werde?


Eine Reisekrankenversicherung ist Buchungsvoraussetzung – ohne geht’s nicht! Solche Versicherungen sind aber relativ günstig. Ein Auslandsaufenthalt von bis zu 6 Wochen ist bei vielen Krankenversicherungen bereits abgedeckt – frag einfach mal bei deiner Versicherung nach. Für kleinere Wehwehchen gibt es auf der Ranch ausreichend Medikamente. Ansonsten sitzt der nächste Arzt in Lüderitz. Für die ganz schlimmen Fälle verfügt die Ranch über eine Landebahn und der Nachbar über einen Hubschrauber, aber so weit wird es sicher nicht kommen. Solltes du allerdings gesundheitlich vorbelastet sein, bitte frage dich selbst, ob du das Risiko eingehen möchtest.





Packliste

Was muss ich mitnehmen und was besser zuhause lassen?


Hier eine kleine, sicher nicht ganz vollständige, Packliste: - Kleidung: praktische, robuste, pflegeleichte Kleidung, festes Schuhwerk. Denk aber auch an warme Sachen, denn in den Wintermonaten (Mai-Oktober) kann es abends ganz schön kalt werden. - Reitklamotten: Reithosen oder Jeans, Boots, Reitkappe und/oder Cowboyhut, Sporen (wenn du welche hast), optional: Bauchtasche für Handy etc. - Reisekrankenversicherung!!! - Kopfbedeckung: Cap oder sonstiges, denn die Sonne ist gnadenlos! - Duschzeug, Kosmetika, Hygieneartikel etc. - Reiseapotheke (nach deinem Ermessen) - Badehandtuch & Badesachen (falls du dich mal an den Pool legen willst) - Sonnencreme!! Die kann man zur Not zwar auch in Windhoek kaufen, dort ist sie aber wesentlich teurer. - Schlafsack - Moskitonetz und Mückenabwehrspray - Stecker für Südafrikanische Steckdosen und ggf. eine Mehrfachsteckdose - Taschenlampe - Was zu lesen - Eine gute Sonnenbrille, mit hohem Lichtschutzfaktor, die beim Reiten auf der Nase bleibt! - Was du sonst noch mitnehmen möchtest: Kamera, Laptop, Musikbox, Ladegeräte, Powerbank… - Den Föhn kannst du zuhause lassen, genauso wie vergleichbare Dinge, die zu viel Strom verbrauchen.





Buchungsvoraussetzungen

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?


Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Da die Volontäre in ihrer Unterkunft selbstständig sind, d.h. alleine kochen, waschen etc., musst du in der Lage sein selbst für dich zu sorgen. Ansonsten solltest du vorallem aufgeschlossen und abenteuerlustig sein, um dich voll und ganz auf das Leben hier einzulassen. Auf jeden Fall solltest du aber "pferdeverrückt" sein! Man muss kein Pferdetrainer oder erfolgreicher Turnierreiter sein, um hier zurechtzukommen. Trotzdem sollte man eine gewisse Grunderfahrung haben, sicher im Sattel sitzen und keine Angst haben. Du musst auch kein Westernreiter sein. Wir bringen dir alles bei, was du über das Reiten im Westernstil und die Arbeit auf der Ranch zu Pferd wissen musst. Gutes Horsemanship ist Reitweisenunabhängig!




Welche Unterlagen werden benötigt?


- Ein kurzer Lebenslauf, in dem du auch etwas über deine Reitkenntnisse erzählst. - Gerne kannst du auch Fotos oder ein Video schicken, das ist aber kein muss. - Ein Foto, damit wir dich bei der Abholung am Flughafen erkennen. - Eine Reisekrankenversicherung!





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